keroppi***

Special Editions Director's Cut Super Platin Gold :D
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Raspel es dir ab, Darling!

Was würdest du denken, wenn du gerade dabei bist, einen Film aus dem Jahre 2001 zu sehen, in dem eine wunderhübsche Frau in einer Hautmaske neben einem durchschnittlichen Bankräuber im Bett liegt und sich die Hornhaut von den Füßen raspelt, während er auf seiner Brust einen Busch aus grau-brauen Kräuselhaaren trägt?
Ist der Film irgendwo in den 90ern stecken geblieben, hat der Regisseur einfach nur schräge Vorlieben gehabt? Oder ist das irgendein neuartiger Trend, der sich allein deswegen nicht durchsetzen kann, weil es immernoch Leute wie David Beckham gibt? Wer weiß.

Passiert es anderen auch dauernd, dass sie glauben, Dinge zu verlieren und wenn sie diese Erkenntnis fast an den Rande des Wahnsinns getrieben hat oder man sich längst eine neuere Version des Vermissten zu gelegt hat, findet es sich plötzlich wieder? Aber immer innerhalb der nächsten 1-3 Tage danach. Meistens direkt am Tag danach. Das kann kein Zufall sein, das passiert zu häufig. Kann man also davon ausgehen, dass es irgendeinen geheimen Trick gibt,  mit dem man solch ein Vorkommnis umgehen kann?
Wenn ja hätte ich diesen Masterplan gerne gekannt. Andererseits hab ich so gelernt, was passiert, wenn man seine Krankenversicherungskarte verliert, wie man sich fühlt, wenn man seinen Geldbeutel am liebsten als vermisst melden möchte und zur Genüge weiß ich, wie es ist, wenn der MP3-Player oder das Handy oder jegliches anderes Klein-Elektro-Gerät mitgewaschen wird. Und daraufhin nicht mehr funktioniert. Ich weiß, wie man einen vorübergehenden Personalausweis beantragt und was man alles bei der Bank so beantragen gehen kann.
Okay, vielleicht hat das nicht allzuviel mit dem Verlorengehen oder Kaputtgehen bestimmter Besitztümer zu tun, aber es ist ein Schritt in die vollständige Selbstständigkeit - wobei zu bezweifeln bleibt, ob ich diesen Zustand je erreichen werde.

Seltsam. Irgendwie sind wir alle von irgendwem abhängig. Nichts funktioniert alleine, jeder hängt vom anderen ab. Und völlig allein geht man kaputt. Das war mein Wort zum Nichtsonntag. Ich hab's irgendwie nicht so mit Wortspielen.

Unbekannter Name heute: Henrik Moisander
a) er ist der berühmteste Hotdogverkäufer in Queens, USA
b) er ist ein finnischer Fußballspieler mit einem Zwillingsbruder
c) er erforscht den antarktischen Kanarientropenbaum, der in Spanien wächst

Wo verstecke ich jetzt die Antwort? Ach ich weiß. Es ist der Buchstabe, der im ersten Abschnitt der Anfangsbuchstabe des kursiv geschriebenen Wortes ist. Wer hätte das gedacht. Wenn du das jetzt nicht richtig beantwortet hast, solltest du weinen und einen Löffel auf der Nase balancieren. Übrigens: Es gibt ein Schuh-Update auf der Unterseite: Schuhe!

Sammy a.k.a. Postet-3-mal-im-Jahr-einen-Blogeintrag

 

16.2.09 21:57


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harter süßkram

 

Hard Candy. Sagt euch das was? Nein? Dann habt ihr wohl was verpasst. Ich blogge über diesen Film, weil er mich beeindruckt hat. Klingt doch recht plausibel, oder nicht?
Hard Candy, und hoffentlich erinnert euch der Titel nicht an dieses grässliche Album von Madonna, ist ein Thriller ohne Hollywood, ohne Blut und ohne Splatter. Er geht auf die Psyche. Das da in eurem Kopf das euch lenkt und leitet. Hat wohl auch aus diesem Grund keine Jugendfreigabe bekommen.
Es geht um ein Mädchen namens Hayley, gespielt von Ellen Page, die sich mit einem offensichtlich pädophilen Mann trifft, den sie im Internet kennen gelernt hat. Sie fährt mit ihm in seine Wohnung, die sie ersteinmal gründlich durchforstet, um ihn danach mithilfe eines Gifts, welches sie in sein Getränk mixt, lahmzulegen. Sie fesselt ihn. Sie beginnt das Spiel.
Nachdem ich anfangs Hayley selbst für das Opfer gehalten hatte, war das eine ziemliche Überraschung. Jedenfalls - der Verlauf dessen, was danach passiert, ist die Creme de la creme in der Schauspielkunst. Ich würde euch zu gerne verraten, was passiert. Aber dann wäre der Effekt weg, den ich euch durch die Beschreibung zum Teil sowieso schon genommen habe.
Wie dem auch sei - schaut's euch an, urteilt selbst.

 

Caroline Herfurth - Schauspielerin. Der ein oder andere dürfte sie kennen aus dem Film "Das Parfum", in dem sie zu Anfang als Mirabellenmädchen auftritt. Sie ist wunderschön. Und eine verdammt gute deutsche Schauspielerin. Womit wir schon wieder gleich beim dazugehörigen Thema wären: Ihre Filme. Meistens spielt sie sehr schwierige Rollen, sehr charakterstark und wohl immer eine Herausforderung. In "Große Mädchen weinen nicht" spielt sie eine Freundin, die sich unter der Last des Lebens verändert und unter ihr zusammenbricht. Mit "Eine andere Liga" gelingt es ihr, zu offenbaren, wie sehr eine körperliche Behinderung oder eine Krankheit jemandem die Freude daran nehmen kann, zu leben. Und wirklich sein Leben zu leben. Beide Filme sind sehenswert. Bitte anschauen!
Außerdem bin ich momentan auf der Suche nach Filmwerken, die ein bisschen anders sind. Tiefgründig. Nicht klischeehaft. Wenn jemand einen Tip für mich hat und mir einen tollen Film nennt, den ich noch nicht gesehen hab, der soll mir schreiben. (=


Das waren die zwei Themen für heute kurz und knapp zusammengefasst. Meiner Meinung nach jedenfalls. Hier noch der unbekannte Name des Tages:

Giberto Borromeo

a) war südamerikanischer Eishockeyspieler
b) war polnischer Filmregisseur
c) war Bischof von Novara

Die richtige Antwort ist der erste Buchstabe des 2. Wortes dieses Blogeintrags. Überschrift bleibt ignoriert. Habt ihr's gewusst? Ja? Wenn ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht.
Das Licht geht heute nicht an? Ach ja, richtig. Wie bedauerlich. Vielleicht ja beim nächsten Mal.

Sammy a.k.a. Giotto-schmeckt-nicht-nur-zum-Kaffee

25.2.09 18:00



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